Veranstaltungen im Jahr 2012

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Es war immer unser Bestreben Reisen durchzuführen, die man nicht auch im Reisebüro um die Ecke hätte buchen können. Wir haben deshalb in den vergangenen Jahren Regionen und Länder besucht, die nicht unbedingt in jedem Reiseprospekt zu finden sind und haben immer das Programm nach unseren Vorstellungen individuell geplant. Wir wollen das Interesse für nicht ganz übliche Aktivitäten wecken und Neues intensiv kennen lernen. Dabei nehmen wir Rücksicht auf die Altersstruktur unserer Gruppe. So beziehen wir z.B. nicht jeden Tag ein anderes Hotel, sondern wählen ein Standquartier, von dem aus wir dann unsere Unternehmungen starten.

 

 

 

1205 07. bis 15.05.2012 Auf den Spuren der Mauren, Flugreise nach Andalusien

 

Der Süden Spaniens zählt zu den kulturell und landschaftlich interessanten Regionen in Europa. Ein einmaliges maurisches Erbe, südländische Lebensfreude und ein ausgesprochen mildes Klima garantiert eine erlebnisreiche und interessante Reise. Wir wollen uns auf unserer Rundreise durch Andalusien selbst davon überzeugen.

Als Mauren (abgeleitet vom Griechischen: mauros bzw. amauros , „dunkel“; „dunkelhäutig“) werden all jene in Nordafrika als Nomaden lebenden Berberstämme verstanden, die im 7. Jahrhundert von den Arabern islamisiert wurden und diese bei ihrer Eroberung der Iberischen Halbinsel als kämpfende Truppe unterstützten. 711 drangen Mauren in die christlichen Reiche der Westgoten im heutigen Spanien und Portugal ein. Unter ihrem Anführer Tariq ibn Ziyad brachten sie den größten Teil der Iberischen Halbinsel in einem achtjährigen Feldzug unter islamische Herrschaft. Erst im 15. Jahrhundert, unter der Herrschaft König Ferdinand und Isabella, gelang es die Mauren zu vertreiben und dadurch ein vereintes Spanien zu schaffen.

 

1. Tag: Flug Düsseldorf - Malaga und Stadtrundfahrt.

 

Bustransfer Unna - Dortmund - Flughafen Düsseldorf und Nonstop-Flug „Düsseldorf - Malaga“.

In Malaga am Flughafen erwartet uns unser deutsch sprechender Reiseleiter, der uns bis zum Abflug begleitet. Nach einer Stadtrundfahrt durch Malaga und Besichtigung der Kathedrale “La Manquita“ (k leine einarmige Dame, nur ein Turm wurde aus Kostengründen gebaut) fahren wir weiter nach Granada, zu unserem 4* Hotel “Corona de Grande“.

 

2. Tag: Geführter Stadtrundgang in Granada.

 

Bei Granada denkt jeder sofort an die Alhambra: An den maurischen Palast oder Festung mit dem weltbekannten Löwenbrunnen, an seine Magie, seine Verzauberung, seine einzigartige Schönheit, an die schattige Kühle der traumhaften maurischen Gärten des Generalife, den Blumenduft und das Geräusch von geheimnisvollen Wasserläufen überall. Die Alhambra, auf dem Sabikah-Hügel von Granada erbaut, ist eine der schönsten Palastanlagen der Welt. Sie wurde 1984 von der UNESCO zum Weltkulturerbe erklärt. Ganz oben am Hang, oberhalb der eigentlichen Paläste, liegt der Palacio de Generalife ( arabisch: Yen-nat-al-arif und bedeutet, Paradiesgarten in der Höhe ), er war der Sommerpalast und Landsitz der Nasriden-Sultane von Granada. Ursprünglich war der Generalife über einen überdachten Fußweg über die Schlucht hinweg mit der Alhambra verbunden. Der Generalife ist einer der ältesten verbliebenen maurischen Gärten. Dies und mehr erleben wir auf unserer Stadtbesichtigung von Granada. Nach einer Mittagspause werden wir den Tag mit einem Rundgang durch das Albaicin - Stadtviertel beschließen. Das Stadtviertel Albaicín liegt auf einem der drei Bergrücken, auf denen die Stadt Granada gebaut wurde, mit Blick auf die Alhambra. Nicht nur durch seine bekannte Aussicht auf diese bedeutende Stadtburg, sondern auch wegen der vielen kleinen pittoresken Gassen zwischen den überwiegend weiß getünchten Häusern zählt der Albaicín zu den Sehenswürdigkeiten der Stadt. Seit 1994 gehört es zum Weltkulturerbe der UNESCO.

 

3. Tag: Ausflug zur Höhle de las Ventanas“ und Besuch einer Olivenmühle.

 

Auf unserem Halbtagesausflug besichtigen wir die Höhle de las Ventanas“ (Höhle des Fensters). Sie liegt in den letzten Ausläufern der Sierra Arana und ist erklärtes Naturdenkmal Andalusiens. Wunderschöne Stalagmiten und Stalaktiten und Ableger, die das Wasser durchbohren, befinden sich auf unserem Weg durch das Innere der Höhle. Auf unserer Rückfahrt nach Granada, werden wir eine Olivenölmühle besichtigen und uns anschließend bei einem zünftigen Mittagessen stärken. Am Nachmittag ist Freizeit, um durch Granadas Geschäftsstraßen zu bummeln.

 

4. Tag: Fahrt über Úbeda und Baeza nach Córdoba.

 

Nach dem Frühstück heißt es Abschiednehmen von Granada. Auf unserer Fahrt nach Córdoba, erkunden wir auf einem Rundgang die Städte Úbeda und Baeza. Zusammen mit der 10 km entfernt gelegenen Stadt Baeza steht Úbeda seit dem Jahre 2003 auf der Liste des Weltkulturerbes der UNESCO, aufgrund der Rolle der beiden Städte als Wegbereiter der Renaissance in Spanien und der Verbreitung humanistischer Ideen und der Renaissancearchitektur in andere Länder.

Bevor wir Córdoba und unser Hotel „Alfaros“ erreichen, besichtigen wir die auf unserem Weg liegenden Ruinen der Palaststadt „Medina Azahara“. Die Stadt wurde von Abd ar Rahman III. (Kalif von Córdoba) 936 in Auftrag gegeben und war ursprünglich einer seiner Konkubinen namens az-Zahra' gewidmet. „Medina Azahara“ liegt ungefähr 8 km westlich von Córdoba an einer Hanglage, mit einem wunderschönen Blick auf das Tal und Córdoba selbst. Danach Einchecken im 4* Hotel Alfaros.

 

5. Tag: Stadtführung in Córdoba mit Besuch der Mezquita / Kathedrale.

 

Córdoba, die Stadt die im schönsten Teil Andalusiens liegt, hängt ein romantischer Hauch an. Zusammen mit Sevilla und Granada war Córdoba eine der Hochburgen der Mauren in Andalusien. Im Herzen Córdobas, nicht weit vom Guadalquivir-Fluss entfernt, steht einer der Schätze der Menschheit, die große Mezquita (spanisch: Moschee), das historische geistige Zentrum des maurischen Spanien. Es handelt sich um eine der schönsten Moscheen der Welt und sie stellt das wichtigste Monument maurischer Kunst in Spanien dar. Hunderte von Säulen aus Onyx, Marmor oder anderen kostbaren Steinen im Inneren der Moschee, brechen das Licht und ergeben herrliche Farbspiele.

Im Jahre 1236 erobert Ferdinand von Kastilien Córdoba von den Mauren zurück und ließ die Moschee zur christlichen Kirche weihen. Alfons X. beauftragte die Konstruktion der Villaviciosa-Kapelle sowie der königlichen Kapelle. Unter Bischof Alonso Manrique wurde ab 1523 inmitten der Mezquita eine riesige Kathedrale errichtet, ihr Bau dauerte bis zum Anfang des 17.Jahrhunderts.

Nach der Mittagspause besuchen wir mit unserem Guide das Judenviertel, mit seinen typisch andalusisch anmutenden Gewirr aus kleinen Gassen und weiß gestrichenen Häusern. Im Zentrum dieses traditionellen Viertels steht eine der drei Synagogen Spaniens. Dieser Bau im Mudéjarstil (Baustil: Islamische Architektur gemischt mit Gotik und Renaissance) beherrscht das gesamte Stadtviertel und das Alltagsleben seiner Bewohner. Der Rest des Tages steht zur freien Verfügung, um vielleicht im Cafe zu sitzen oder durch die engen Gassen zu streifen, um von Córdoba Abschied zu nehmen.

 

6. Tag: Fahrt über Écija nach Sevilla.

Auf unserer Fahrt nach Sevilla erkunden wir bei einem Zwischenstopp Écija , die Stadt der Türme.

Der römische Name der iberischen Siedlung lautete Astigi . Unter den Westgoten wurde Astigi eine Festung. Nach der Schlacht am Rio Guadalete im Juli 711 gegen die Mauren, in welcher der Westgotenkönig Roderich fiel, war Écija eine der ersten Städte, die von den Muslimen erobert und in ihre neue Provinz al-Andalus eingegliedert wurde. 1240 eroberte Ferdinand III. die Stadt. In den folgenden Jahrhunderten entwickelte sich Écija durch den Bau von Kirchen zur Stadt der Türme . Wir verlassen Écija und fahren weiter nach Sevilla, wo wir eine Stadtrundfahrt unternehmen. Wir sehen die Plaza de España, die Plaza de América und den María-Luisa-Park. Danach einchecken im 4* Hotel Tryp Macarena.

 

7. Tag: Stadtbesichtigung mit der Kathedrale von Sevilla, Alcázar und dem Sta. Cruz-Stadtviertel.

Sevilla vereint den Charme, die Poesie, die Schönheit, die Kunst, den Charakter, den Duft, die Einzigartigkeit Andalusiens: Sevillas wunderschöne Lage am Guadalquivir-Fluss und das Ambiente der romantischen Altstadt mit ihren von Orangenbäumen umrandeten verschlungenen Gassen, ihren Palästen, duftenden Gärten, blühenden Patios, verwunschenen Plätzen und Parks, alten Kirchen und weltberühmten Monumenten, machen die Stadt zu einer der schönsten und bezauberndsten Europas. Bauwerke, wie der Goldturm „Torre del Oro“ am Guadalquivir (Sein Name ist abgeleitet von einer nicht erhaltenen, möglicherweise gelben und nur oberhalb des Fensterkranzes umlaufenden Kachelverkleidung, die in der Sonne golden glitzernde Reflexe zeigte), der maurische Turm „Giralda“ (ehemaliges Minarett der Hauptmoschee von Sevilla, die nach der christlichen Rückeroberung der Stadt im Jahre 1248 zunächst als Kirche „Santa Maria la Mayor“ weitergenutzt wurde, bevor sie im 15. Jahrhundert niedergerissen und als spätgotische Kathedrale neu erbaut wurde. Das ganz aus Backstein gemauerte ehemalige Minarett blieb jedoch stehen, wurde in Teilen umgearbeitet und ist bis heute das bedeutendste Wahrzeichen der Stadt.), der Königspalast „Alcazares" (Ursprünglich als maurisches Fort angelegt, wurde der Alcázar später mehrfach zum Palast erweitert. Der Palast ist eines der am besten erhaltenen Beispiele für die Mudejar – Architektur), die vielen anderen Paläste und prachtvollen Adelshäuser Sevillas sprechen Bände über die prunkvolle Vergangenheit der Stadt. Aber was wäre Andalusien ohne Flamenco? Der Besuch einer Flamenco-Show am Abend wird den Tag stilvoll beenden.

8. Tag: Ausflug nach Jerez de la Frontera und Ronda

 

Am heutigen Tag stehen zunächst ein Ausflug nach Jerez und der Besuch einer Bodega auf unserem Plan.

Der Namenszusatz de la Frontera (“an der Grenze“) weist die Region um Jerez als lange umkämpftes Gebiet zwischen Mauren und Christen aus. Heute ist Jerez die Heimatstadt des berühmten Sherrys, der auf Spanisch Jerez heißt. Das in anderen Sprachen geläufige Wort Sherry stammt von der alten Aussprache des Namens der Stadt Xerez, die sich aus der arabischen Bezeichnung der Stadt, Sherish , ableitete (Jerez, oder S herry ist ein spanischer verstärkter Weißwein, der einem speziellen Reifeprozess unterzogen wurde und zur Kategorie der Likörweine zählt). Bei einer Verkostung in einer Bodega können wir uns selbst von der Spitzenqualität des Sherrys überzeugen. Aber unser heutiger Ausflug ist noch nicht zu Ende. Weiter geht es nach Ronda. Ronda liegt im nordwestlichsten Teil der Provinz Malaga, eine Stadt, die sich über einer 120 Meter tiefen Schlucht befindet und geschichtlich zu den ältesten Städten Spaniens gehört. Der kleine Fluss Guadalevin durchfließt die Stadt und teilt sie in zwei Gebiete. Das Flussbett besteht aus einem tief eingeschnittenen Steilhang mit einer Höhe von hundert Metern, überbrückt von „El Puente Nuevo“ (Neue Brücke) erbaut Mitte des 18. Jahrhunderts, sie sind heute ein Wahrzeichen der Stadt. Auf der einen Seite gibt es das neue, breite und fröhliche Ronda mit der historischen Stierkampfarena, auf der anderen Seite das sehr antike und geheime Ronda mit abseits gelegenen Palästen und Kirchen, wo wir die Plaza de la Duquesa de Parcent bewundern können, an die sich das Colegiata de Santa Maria de la Encarnación anlehnt, ein Tempel mit komplexer Architektur und über den Resten einer arabischen Moschee errichtet, erhebt sich die gotische und kolossale Kirche aus der Epoche der Renaissance. Rückfahrt zum Hotel am späten Nachmittag.

 

9. Tag: Freizeit und Transfer zum Flughafen von Sevilla.

Nach unserem letzten Frühstück im Hotel “Tryp Macarena“ heißt es Abschiednehmen von Andalusien und Sevilla, denn am Nachmittag fliegen wir mit AIR BERLIN (Zwischenstopp in Palma de Mallorca) zurück. Nutzen wir die letzten Stunden und bummeln noch ein wenig durch Sevilla.

Es ist ausreichend Freizeit zum Erholen und zum eigenen Erkunden eingeplant. Unterwegs gibt es immer eine Gelegenheit zum Mittagessen oder zu einem kleinen Imbiss.

Geringfügige Programmänderungen sind nach Absprache mit unserem Reiseführer evtl. möglich.

Weitere Einzelheiten werden wir mit dem genauen Reiseverlauf rechtzeitig bekannt geben.

Unser Veranstalter ist der “Reisedienst Thomas Drosdol“.

Teilnehmerzahl: mindestens 26 Personen, maximal 35 Personen.

Reisepreis: 1.400,- Euro bis 1.510,- Euro / Person im DZ mit Halbpension ( 8x ÜF + 8xHP )

Der endgültige Preis ist von der Anzahl der Anmeldungen abhängig.

 

EZ- Zuschlag: 240,00 Euro

Stornotermin: 07.03.2012

Treffpunkt: Unna-Zurbrüggen ( Parkplatz 5 )

Dortmund-Südbad ( Saarlandstraße )

 

Die Abfahrtszeiten werden mit der Reisebeschreibung bekannt gegeben.

Bei Anmeldung buchen wir von Ihrem Konto eine Anzahlung von 150,- Euro/Person ab.

Der Rest wird am 08.03.2012 abgebucht.

Da die meisten eine private Reiserücktrittskosten-Versicherung haben, schließen wir keine ab.

Eingeschlossene Leistungen:

Bustransfer Unna - Dortmund - Flughafen Düsseldorf.

Nonstop-Flug Düsseldorf - Malaga mit AIR BERLIN.

Umsteigeflug Sevilla - Palma - Dortmund mit AIR BERLIN.

20 kg Freigepäck pro Person, kleiner Bordimbiss (Änderung vorbehalten!).

8 Übernachtungen / Frühstück / Halbpension in den genannten oder gleichwertigen 4*-Hotels.

Unterbringung in Doppelzimmern mit Dusche/Bad/WC.

Gepäckträgerservice in den Hotels (1 Koffer p.P. bei Ankunft und Abreise).

Transfers und Rundfahrten in einem guten vollklimatisierten Reisebus.

Qualifizierte ständige deutschsprechende Reiseleitung von Ankunft bis Abreise.

Zusätzliche lokale deutschsprechende Reiseführer, wo dies vorgeschrieben ist.

Besichtigungen zu den genannten Punkten inklusive aller Eintrittsgelder.

1 zusätzliches Mittagessen in der Olivenölmühle.

Besuch einer Flamenco-Show in Sevilla inkl. Transfers, Reiseleitung und 1 Getränk.

Informationsmaterial zum Reiseziel inkl. Reiseführer “Andalusien“ pro (Ehe-)Paar bzw. Einzelperson.

QUIETVOX - Kopfhöreranlage für die gesamte Reisedauer.

Insolvenzversicherung

Gruppentrinkgelder für Busfahrer und Reiseleiter.

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